LGL rät zur Vorsicht bei Nahrungsergänzungsmitteln
Nahrungsergänzungsmittel
Im Jahr 2025 hat das LGL 394 Proben von Nahrungsergänzungsmitteln risikoorientiert untersucht, 241 Proben (61 Prozent) mussten beanstandet werden. Die häufigsten Gründe dafür waren unzulässige gesundheitsbezogene Aussagen und fehlerhafte Kennzeichnungen zum Beispiel bei den Nährwertangaben. Unabhängig davon weist das LGL darauf hin, Nahrungsergänzungsmittel grundsätzlich mit Bedacht zu verwenden. Gesunde Personen, die sich ausgewogen ernähren, sind prinzipiell nicht auf Nahrungsergänzungsmittel angewiesen, im Gegenteil: Zu viele Nährstoffe über einen längeren Zeitraum können sogar schädlich sein. Nur in besonderen Fällen ist eine zusätzliche Einnahme sinnvoll, etwa Folsäure während der Schwangerschaft. Daher empfiehlt das LGL, vor der Einnahme Rücksprache mit der Hausärztin oder dem Hausarzt zu halten.
- LGL-Pressemitteilung: Vorsicht bei Nahrungsergänzungsmitteln - viele Beanstandungen im Jahr 2025 (20.01.2026)
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- Flyer: Nahrungsergänzungsmittel - Eine preiswerte Alternative zu Arzneimitteln?
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