Andes-Hantavirus
Andes-Hantavirus
Eine der deutschen Kontaktpersonen vom Kreuzfahrtschiff „Hondius“, auf dem es einen Ausbruch mit dem Andes-Hantavirus gab, ist in Bayern eingetroffen. Die bisherigen Untersuchungen haben ergeben, dass die Person aktuell keine Symptome aufweist. Dennoch verbleibt die Person zunächst zur Sicherheit in der Infektiologie der München Klinik Schwabing. Bei Andes-Hantaviren ist eine Quarantänedauer von mehreren Wochen notwendig. Das Andes-Hantavirus gehört zu den sogenannten Neuwelt-Hantaviren und unterscheidet sich unter anderem hinsichtlich seiner Übertragungswege, Infektiosität und der Sterblichkeit von den in Europa vorkommenden Hantaviren. Dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) zufolge ist das Risiko für die Allgemeinbevölkerung im EU-Raum durch das von diesem Kreuzfahrtschiffausbruch ausgehende Andes-Hantavirus sehr gering.


